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Vorwort

Swiss Public Health Conference 2024

3. - 4. September 2024, Fribourg


Stärkung der Kultur des Gesundheitsmonitorings

Krebs, Umweltrisiken, Ungleichheiten im Gesundheitszustand und im Zugang zur Gesundheitsversorgung sowie neu auftretende Infektionskrankheiten machen deutlich, dass das Gesundheitsmonitoring gestärkt werden muss. Die Überwachung erfordert Daten sowie die Fähigkeit, diese Daten zu interpretieren und letztlich einen Prozess, um die aus diesen Daten gewonnenen Informationen für die Entscheidungsfindung nutzbar zu machen.

Im Zeitalter von «Infodämie» und «Big Data» hat der Zugang zu unterschiedlichen Daten enorm zugenommen, was neue Möglichkeiten für Monitorings eröffnet. Gleichzeitig tut sich die Schweiz schwer damit zu definieren, was für ein zuverlässiges und effizientes Gesundheitsinformationssystem notwendig ist. Wie soll man die Krebsbelastung oder ein Umweltrisiko bewerten? Wie überwachen wir die Qualität der Gesundheitsversorgung? Welche Instrumente zur Berichterstattung brauchen und wollen wir? Und welche Steuerung?

Gesundheitsmonitorings liegen an der Schnittstelle zwischen angewandter öffentlicher Gesundheit, bevölkerungsbezogenen Gesundheitswissenschaften und Epidemiologie und betreffen daher alle Akteure, die die Gesundheit der Schweizer Bevölkerung schützen und fördern wollen.