1st Congress of the European Society for Social Psychiatry, 3-6 July 2018, Geneva, Switzerland

1st Congress of the European Society for Social Psychiatry, 3-6 July 2018, Geneva, Switzerland

"A great opportunity to network in the field of social psychiatry across Europe".More information: http://www.esspsy.org/ecsp2018

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Medienmitteilung Tabak PG

Welttag ohne Tabak am 31. Mai 2018

Am 31. Mai ist der Welttag ohne Tabak. Das Thema des diesjährigen Welttages ist der oftmalsunterschätzte Zusammenhang zwischen Tabakkonsum und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Medienmitteilung (AT)

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Bild 3. Naitonale Tagung Gesundheit und Armut 2018

3. Nationale Tagung Gesundheit & Armut, 22. Juni 2018

Gesundheit ist in unserer Gesellschaft ungleich verteilt. Sozial benachteiligte Menschen haben geringere Chancen, ein gesundes Leben zu f√ľhren ‚Äď auch in der Schweiz. Jede zehnte Person lebt in einem Haushalt mit einem Erwerbseinkommen unterhalb der Armutsgrenze. Die Datenlage zeigt, dass Armut ...

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Die Gesundheit des Einzelnen und der Gesellschaft h√§ngt von vielen Faktoren ab: Eine Rolle spielen die genetische Veranlagung, unser Verhalten, Umwelt- und Lebensbedingungen sowie der Zugang zur Gesundheitsversorgung. Obwohl der letztgenannte Faktor nur zu 15 bis 20 Prozent f√ľr unseren Gesundheitszustand verantwortlich ist, fliessen die Gesundheitskosten fast ausschliesslich in diesen Bereich. Unser Gesundheitssystem ist haupts√§chlich auf die Versorgung von Kranken ausgerichtet. Der damit verbundene stetige Anstieg der Krankenkassenpr√§mien stellt f√ľr die Menschen in der Schweiz und vor allem f√ľr Familien ein ernsthaftes Problem dar. Dementsprechend dominiert er die √∂ffentliche Diskussion √ľber die Gesundheitspolitik.

Sozialwissenschaften verstehen die individuelle und kollektive Gesundheit in einem √ľber den biomedizinischen Rahmen hinausgehenden Sinn. Sie helfen zu verstehen, wie das gesellschaftliche Umfeld, konkrete Lebensbedingungen und das Verhalten unsere Gesundheit beeinflussen. Aus diesen Erkenntnissen k√∂nnen Handlungsm√∂glichkeiten f√ľr die √∂ffentliche Gesundheit entwickelt werden, die unser Versorgungssystem erg√§nzen k√∂nnen.

Welchen Beitrag können die Sozialwissenschaften somit leisten, um eine an Gesundheit orientierte Politik zu fördern? Welches sind die Chancen und Herausforderungen einer solchen Sichtweise? Wie sind Handlungsempfehlungen praktisch umsetzbar? Diese Fragen stehen im Zentrum der Swiss Public Health Conference 2018.

Im ersten Teil der Konferenz werden die neusten Erkenntnisse zu den Einflussfaktoren auf die Gesundheit vorgestellt. Die Ziele f√ľr nachhaltige Entwicklung in der Agenda 2030 und ihr Einfluss auf die schweizerische Gesundheitsaussenpolitik werden genauso er√∂rtert wie unser pers√∂nliches Verhalten. Der zweite Teil der Konferenz analysiert politische Vorg√§nge bei der Gesundheitsf√∂rderung: Wie k√∂nnen wissenschaftliche Resultate in politische Entscheide einfliessen und dazu beitragen, L√∂sungen zu entwickeln? Basierend auf erfolgreich gemachten Erfahrungen werden schliesslich im dritten Teil konkrete Handlungsm√∂glichkeiten auf kantonaler und nationaler Ebene aufgezeigt.

Wir haben f√ľr Sie ein abwechslungsreiches Programm mit Beitr√§gen aus Forschung, Praxis und Politik zusammengestellt. Diskutieren Sie mit! Sie werden unter den Redner/innen hochrangige Wissenschaftler/innen wie Sir Michael Marmot, nationale Politiker/innen sowie erfahrene Expert/innen aus der Praxis treffen. Wir freuen uns, Sie in Neuenburg an der Swiss Public Health Conference 2018 begr√ľssen zu d√ľrfen.



Mit freundlichen Gr√ľssen


Ursula Zybach, Präsidentin Public Health Schweiz

Nino K√ľnzli, Direktor Swiss School of Public Health (SSPH+) und Stv. Direktor Schweizerisches Tropen- und Public Health-Institut (SwissTPH)


Dominique Sprumont, Vize-Direktor Swiss School of Public Health (SSPH+) und Stv. Direktor Institut f√ľr Gesundheitsrecht, Universit√© de Neuch√Ętel, wissenschaftlicher Leiter der Konferenz