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Nationale Fachtagung der SGE, Dienstag, 11. September 2018

Die SGE führt am 11. September 2018 ihre jährliche nationale Fachtagung durch. Experten aus Forschung und Industrie werden Referate und Ateliers zum Thema «Ernährung am Arbeitsplatz: Mehr als ein Lunch!» halten.

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1. Nationaler Patientenkongress, 14. - 15. September 2018

Gemeinsam den Herausforderungen der Psyche begegnenAutausch über Humor, Depression, Digitalisierung sowie Psychopharmaka und Sport:Der Kongress folgt einem trialogischen Grundgedanken, zu welchem sich Betroffene, Angehörige und Fachpersonen auf Augenhöhe informieren und austauschen können. Neben der Vernetzung soll der Kongress den ...

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Zwei freie Praktikumsstellen 60 - 100% bei Public Health Schweiz

Public Health Schweiz sucht ab sofort ein/e Praktikant/in für die Organisation der Anlässe 60 - 100%  sowie ein/e Praktikant/in für die Kommunikation 60 - 100 %

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Die Gesundheit des Einzelnen und der Gesellschaft hängt von vielen Faktoren ab: Eine Rolle spielen die genetische Veranlagung, unser Verhalten, Umwelt- und Lebensbedingungen sowie der Zugang zur Gesundheitsversorgung. Obwohl der letztgenannte Faktor nur zu 15 bis 20 Prozent für unseren Gesundheitszustand verantwortlich ist, fliessen die Gesundheitskosten fast ausschliesslich in diesen Bereich. Unser Gesundheitssystem ist hauptsächlich auf die Versorgung von Kranken ausgerichtet. Der damit verbundene stetige Anstieg der Krankenkassenprämien stellt für die Menschen in der Schweiz und vor allem für Familien ein ernsthaftes Problem dar. Dementsprechend dominiert er die öffentliche Diskussion über die Gesundheitspolitik.

Sozialwissenschaften verstehen die individuelle und kollektive Gesundheit in einem über den biomedizinischen Rahmen hinausgehenden Sinn. Sie helfen zu verstehen, wie das gesellschaftliche Umfeld, konkrete Lebensbedingungen und das Verhalten unsere Gesundheit beeinflussen. Aus diesen Erkenntnissen können Handlungsmöglichkeiten für die öffentliche Gesundheit entwickelt werden, die unser Versorgungssystem ergänzen können.

Welchen Beitrag können die Sozialwissenschaften somit leisten, um eine an Gesundheit orientierte Politik zu fördern? Welches sind die Chancen und Herausforderungen einer solchen Sichtweise? Wie sind Handlungsempfehlungen praktisch umsetzbar? Diese Fragen stehen im Zentrum der Swiss Public Health Conference 2018.

Im ersten Teil der Konferenz werden die neusten Erkenntnisse zu den Einflussfaktoren auf die Gesundheit vorgestellt. Die Ziele für nachhaltige Entwicklung in der Agenda 2030 und ihr Einfluss auf die schweizerische Gesundheitsaussenpolitik werden genauso erörtert wie unser persönliches Verhalten. Der zweite Teil der Konferenz analysiert politische Vorgänge bei der Gesundheitsförderung: Wie können wissenschaftliche Resultate in politische Entscheide einfliessen und dazu beitragen, Lösungen zu entwickeln? Basierend auf erfolgreich gemachten Erfahrungen werden schliesslich im dritten Teil konkrete Handlungsmöglichkeiten auf kantonaler und nationaler Ebene aufgezeigt.

Wir haben für Sie ein abwechslungsreiches Programm mit Beiträgen aus Forschung, Praxis und Politik zusammengestellt. Diskutieren Sie mit! Sie werden unter den Redner/innen hochrangige Wissenschaftler/innen wie Sir Michael Marmot, nationale Politiker/innen sowie erfahrene Expert/innen aus der Praxis treffen. Wir freuen uns, Sie in Neuenburg an der Swiss Public Health Conference 2018 begrüssen zu dürfen.



Mit freundlichen Grüssen


Ursula Zybach, Präsidentin Public Health Schweiz

Nino Künzli, Direktor Swiss School of Public Health (SSPH+) und Stv. Direktor Schweizerisches Tropen- und Public Health-Institut (SwissTPH)


Dominique Sprumont, Vize-Direktor Swiss School of Public Health (SSPH+) und Stv. Direktor Institut für Gesundheitsrecht, Université de Neuchâtel, wissenschaftlicher Leiter der Konferenz